Marktgemeinde Pottendorf
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Historischer Überblick
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Der südliche Ortsteil Pottendorfs entwickelte sich entlang der Straße Richtung Eisenstadt und kann historisch betrachtet in drei Teile gegliedert werden: Der bäuerliche Ortskern, die Siedlung an der Hutweide sowie die San-Lorenzo-Siedlung über der Leitha geben dem Ort sein spürbar traditionelles Flair.
 1188 wurde der Ort erstmals durch Herbordus de Landecke urkundlich erwähnt. Von 1212 bis ins Jahr 1848 befand sich Landegg im Besitz der Herren von Pottendorf. Der Ortsname hatte sich wahrscheinlich von der Lage im Grenzgebiet („Landecke“) abgeleitet. Durch diese Grenznähe litt Landegg stark unter Einfällen türkischer Kuruzzen. Im Zuge des Türkenvormarsches kam es zu starken Einwanderungen von Kroaten, die das Gebiet erstmals besiedelten.  1650 wurde eine Kirche errichtet, die jedoch schon nach 13 Jahren von den Türken zerstört wurde. Die neue Kirche war bereits 1693 wieder aufgebaut und stand bis zu ihrer Zerstörung durch einen Bombenangriff im Jahre 1944. In den Nachkriegsjahren wurde unter großen finanziellen Opfern der Bevölkerung die jetzige Kirche erbaut.
 1858 ging die Landegger Zuckerfabrik in Betrieb, wodurch viele Arbeiter einen Arbeitsplatz fanden und die Landwirte durch Fuhrwerksleistungen ein gesichertes Einkommen hatten. Das Gelände der Fabrik wurde nach der Schließung im Jahre 1910 in ein Flüchtlingslager umgewandelt, das 1917 bereits 6000 Flüchtlingen, vor allem aus dem italienischen Isonzotal, Unterkunft bot.Aus den schrecklichen Wirren jener Zeit ging aber auch die Gemeindepartnerschaft zwischen der Großgemeinde Pottendorf und der italienischen Gemeinde San Lorenzo Isontino hervor. Die an der Leitha gelegene „San Lorenzo-Siedlung“ verdankt ihren Namen dieser historisch begründeten Partnerschaft, die auch weiterhin von den beiden Gemeinden gepflegt wird.

1988 wurde die Bahnunterführung zwischen Pottendorf und Landegg errichtet und damit die Verkehrsverbindung zwischen den beiden Ortsteilen, die durch die Schrankenanlage stark eingeschränkt war, wesentlich verbessert.

2001 setzte das unter tatkräftiger Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr errichtete neue Feuerwehrhaus in der Hauptstraße neue Impulse, ebenso der Ausbau der Rot Kreuz-Bezirksstelle im Jahr 2002.

Ein reges Vereinsleben und eine aktive Dorfgemeinschaft prägen diesen traditions- und geschichtsreichen Ortsteil.
 

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