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Energiespartipps des Word Wildlife Found (WWF)
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Energiespartipps des WWF

Die 15 Energiespartipps des World Wildlife Found (WWF) rund um das Energiesparen im Haushalt sollen einen Anstoß zum Ausprobieren und Mitmachen geben und sollen zum Nachdenken über unseren Konsum anregen.

Sicherlich lässt sich die eine oder andere Maßnahme ganz einfach umsetzen, ohne dass dabei auf den gewohnten Komfort verzichtet werden muss. Vielleicht hat man nur einfach noch nie daran gedacht. Umso verblüffender sind teilweise die Ergebnisse.


Tipp 1: Kühler schläft sich’s gsünder
Die Ölpreise steigen und wir können nichts dagegen tun? Falsch: Einfach die Temperatur im Schlafzimmern und Nebenräumen auf 16-18 °C senken. Damit spart man bis zu 100 Liter Heizöl und somit ca. 75 Euro im Jahr.

Tipp 2: Stoßlüften statt kippen
Durch ein dauerhaft gekipptes Fenster verpufft viel Energie, was bis zu 200 l Heizöl kostet. 

Tipp 3: Saubere Wäsche auch bei 60 bzw. 40 Grad
Wer die Waschmaschine voll auslastet, bei normal verschmutzter Wäsche aufs Vorwaschen verzichtet und mit 60 bzw. 40 Grad wäscht, reduziert den Stromverbrauch um ca. 200 kWh und spart 25 Euro / Jahr. Dazu kommt der geringere Wasser- und Waschmittelverbrauch. 

Tipp 4: Top informiert schafft Vorsprung

Vor dem Neukauf von Elektrogeräten zahlt es sich aus, sich in Ruhe über die energieeffizientesten Produkte zu informieren. Gute Geräte erkennt man am Energielabel: A ist gut, G ist ganz schlecht. Die Plattform www.topprodukte.at bietet eine umfangreiche Übersicht über alle am heimischen Markt erhältlichen Produkte in den Sparten Beleuchtung, Büro, Haushalt, Mobilität, Unterhaltung und gewerbliche Nutzung. Die Bestgeräte reduzieren den Verbrauch pro Wohnung um rund 500 kW/h-Ersparnis bis zu 65 Euro / Jahr. 

Tipp 5: Sparsam „Brausen gehen“
Mann kann den Strom- und Wasserverbrauch in Dusche und im Handwaschbecken erheblich senken, wenn man Wassersparer bzw. Durchlaufbegrenzer installiert. Das Einsparen von ca. 700 kWh und mehreren tausend L Wasser.

 Tipp 6: Es rinnt und rinnt und rinnt…
… und führt sinnlos zum übermäßigen Wasserverbrauch, wenn man während des Zähneputzens den Wasserhahn nicht schließt. Gewöhnt man sich die Angewohnheit ab und wäscht sich die Hände auch mal mit kaltem Wasser, vermindert sich der Strombedarf um ca. 250 kWh. Die Ersparnis beträgt Euro 30,--/Jahr 

Tipp 7: Warmduscher sind cooler
Ein einfaches Beispiel zeigt, dass die Rechnung voll aufgeht, wenn Duschen zur Regel und das Vollbad zur Ausnahme wird. Tägliches Duschen kostet übers Jahr rund 50 (350 kWh). Schon zwei Vollbäder wöchentlich belasten die Geldbörse jährlich mit zusätzlichen Euro 100,--/Jahr.

 Tipp 8: Dem Kühlschrank ist zu kalt
Vielen Eiskästen ist eiskalt – sie könnten ruhig 3 bis 5 Grad mehr vertragen. Am besten ist eine Kühlschranktemperatur von 5 – 7 °C (Thermometer!). So senkt man den Verbrauch um ca. 40 kWh. Man sollte auch die Tür nur kurz öffnen und keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen.

Tipp 9: Gut-besser-Energiesparlampe
Normale Glühbirnen sollten unbedingt durch Energiesparlampen ersetzt werden. Die Ersparnis beträgt pro Lampe und Jahre 8,-- Euro oder 60 kWh.

Tipp 10: Computer – Kandidat mit großem Stromfresserpotential
Ein guter PC kostet in Sachen Strom jährlich rund 40-60 weninger. Alte Monitorröhren sollten schon aus Gesundheitsgründen längst durch moderne Flachbildschirme ersetzt werden. Weitere Einsparungsmöglichkeiten ergeben sich, wenn man die Peripheriegeräte wie Drucker, Lautsprecher oder Scanner bei Nichtgebrauch vom Netzt trennt – zum Beispiel während des Urlaubs. Ersparnis: bis zu Euro 100,-- im Jahr.

Tipp 11: Gefriertruhe – ab in den Keller
Die Gefriertruhe gehört in einen ungeheizten Raum. Am besten stellt man die Temperatur auf -18 °C ein. Auf diese Weise verbraucht man durchschnittlich 100 kW Strom weniger und spart pro Jahr Euro 13,--.

Tipp 12: Meisterköche kochen klimafreundlich
Denn durch die Verwendung doppelwandiger Pfannen oder des guten alten Dampfkochtopfes spart man übers Jahr ca. 100 kWh, d.h. rund Euro 15,--. Gerichte aus der Pfanne benötigen übrigens um die Hälfte weniger Energie als jene, aus dem Backofen

Tipp 13: Goodbye Standby!
Würden alle ÖsterreicherInnen ihre insgesamt 4 Millionen Fernsehgeräte bei Nichtgebrauch ausschalten, könnten wir uns 30 Millionen kWh im Wert von mindestens 3,5 Millionen Euro/Jahr ersparen. Der Ausschalteknopf an Fernseher, DVD-Recorder oder der Stereoanlage ist doch nur eine Armlänge entfernt.

Tipp 14: Wäschetrockner: Achtung, Klimakiller
Wäschetrockner sind zwar bequem, aber leider extreme Stromfresser. Die Wäschetrockner in Österreichs Haushalten (ca. 1 Million Stück) verbrauchen mehr Strom, als alle heimische Windräder zusammen produzieren. Man spart Euro 45,-- pro Jahr und verbraucht um 400 kWh weniger Strom, wenn man die Wäsche zum Trocknen aufhängt.

Tipp 15: Aufgewacht!
Radiowecker und Halogennachttischlampe verbrauchen allein im Standby-Modus ca. 100 kWh Strom. Wenn man darauf verzichtet, spart man pro Jahr Euro 13,--.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an WWF-Klimaexperten Markus Niedermair unter der E-Mail-Adresse: markus.niedermair@wwf.at wenden.
  

Quelle: Amtsblatt Baden – Ausgabe Nr. 3 / 2007



 

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